Das Zürcher Forum, 1968 von Georg Müller als Einzelunternehmung gegründet, erbringt,
vermittelt und fördert künstlerische und kulturelle Aktivitäten.
Im Jahre 1992 wurde das Zürcher Forum in eine Stiftung umgewandelt.
In früheren Jahren veranstaltete das Zürcher Forum vorwiegend Konzerte,
Wanderausstellungen, u.a. mit Werken des Schweizer Malers Ferdinand Hodler,
Dichterlesungen, Kurse, Vorträge, Tagungen sowie Aktionen, um neue
Kunstfreunde aus sozial und geografisch benachteiligten Publikumskreisen
zu gewinnen.
Seit dem Jahr 1984 hat sich das Zürcher Forum darauf spezialisiert,
naturwissenschaftliche Ausstellungen zu konzipieren und durchzuführen.
Zu den bisherigen Grossveranstaltungen zählen die Expo Henry Moore,
die PHÄNOMENA (Schweiz, Deutschland, Holland und Südafrika), sowie die
nationale Forschungsausstellung HEUREKA mit dem legendären Galileo
Galilei-Turm und seinem begehbaren Panorama über
die Entwicklungsgeschichte der Forschung.
Mit der HEUREKA wurde erstmals in einem europäischen Land aktuelle
Forschung (Natur- und Geisteswissenschaften) in einer interaktiven
Gesamtschau einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Rahmen der Bundesgartenschau 1999 konzipierte und realisierte das
Zürcher Forum für die Stadt Magdeburg nach eigenen Ideen und Plänen den
"Jahrtausendturm" und die Ausstellung "So wurde die Welt verändert".
Die beschriebenen Grossausstellungen sind bis heute von insgesamt 8 Mio.
Personen besucht worden.